Die Visitenkarte – wichtig für das Geschäft oder langsam veraltet?

Über Jahrzehnte hinweg waren Visitenkarten das ultimative Statussymbol der Geschäftswelt und absolutes Must-Have unter Managern. Doch im Zeitalter des Internets scheint die kleine Karte immer mehr an Bedeutung zu verlieren. Was viele Firmen allerdings unterschätzen: Eine kreativ und hochwertig gestaltete Visitenkarte prägt deutlich das Bild des Unternehmens nach außen und schafft so ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

 

 

Kleine Karte, große Wirkung

Eigentlich ist es ja nur ein kleines Stückchen Papier: 85 mal 45 Millimeter groß und deswegen leicht zu verlieren. Ist die Visitenkarte allerdings gut gemacht, kann ihre Wirkung enorm sein: Auf keine leichtere Art und Weise können Kontakte ausgetauscht und ein erster Eindruck hinterlassen werden. Denn vieles läuft im Geschäftsleben auf einer emotionalen Ebene ab. Gerade dann ist es wichtig, eine gute Visitenkarte parat zu haben, die sich bei möglichen neuen Geschäftspartnern quasi ins Gedächtnis brennt und so schneller mal für offene Türen sorgen kann. Allerdings kann eine schlecht gestaltete und qualitativ minderwertige Visitenkarte ebenso das Gegenteil bewirken: Sind sie lieblos und unprofessionell hergestellt, fällt dieser Eindruck auch auf die Firma zurück und hinterlässt nicht gerade ein positives Bild bei Geschäftspartnern.

 

 

Lange Geschichte

Früher war diese Assoziation noch um einiges stärker: Vor allem in den 90er Jahren, als sich die kleinen Kärtchen zum Statussymbol unter Führungskräften entwickelten, ließ sich der Rang eines Geschäftsmanns an der Papierqualität seiner Visitenkarte erkennen. Dabei war der ursprüngliche Gedanke der Karte ein ganz anderer: Im 17. Jahrhundert gab es unter der adligen Gesellschaft in Frankreich sogenannte Besucherkarten (la visite = französisch: Besuch). Diese wurden bei einem Besuch an den Dienstboten und dann an den jeweiligen Hausherren weitergegeben, um so ersichtlich zu machen, aus welchem Grund der Besucher zugegen war. Dieser Trend breitete sich im Laufe der Zeit auch nach England, Italien und Österreich aus und die Verwender wünschten sich immer neue Designs und Verzierungen. 1780 wurde dann sogar in Berlin die Visitenkartenerstellung in der Tageszeitung angeboten. Im Laufe der nachfolgenden Jahrzehnte wurden die Karten immer mehr für rein berufliche Zwecke verwendet und entwickelten sich so zu dem, was wir heute unter den klassischen „Businesscards“ verstehen.

 

 

Etwas Handfestes

Von Besucherkarten und Statussymbolen sind Visitenkarten heute in der Regel weit entfernt, auch weil mittlerweile häufig nur noch digitale Kontaktdaten ausgetauscht werden. Viele Unternehmer sind der Ansicht, dass die gedruckten Kärtchen ausgedient haben. Doch auch in Zeiten von E-Mail, Google und Co. sind sie sowohl für Selbstständige als auch Arbeitnehmer mit Kundenkontakt eine ideale Unterstützung auf Messen, Meetings und Co. Und nein, Signaturen am Ende einer E-Mail oder das Impressum der Website sind nicht vergleichbar. Die Visitenkarte hat gegenüber diesen Online-Formaten ganz klar den Vorteil, dass man sie in der Hand halten, fühlen und anschauen kann. Auf diese Weise kann eine optimal gestaltete Visitenkarte dafür sorgen, dass sich Ihre Firma aus der Masse hervorhebt und so bei Kunden und Geschäftspartnern besser in Erinnerung bleibt. Aber Vorsicht: Billige Visitenkarten wirken auch so auf Ihre Geschäftspartner! Sparen Sie also nicht an Ihrem ersten Eindruck, denn selbst gedruckte oder minderwertig hergestellte Fertig-Visitenkarten spiegeln vielleicht ein falsches Bild Ihrer Firma wider. Doch wie findet man als Unternehmer die richtige Lösung für individuelle und hochwertige Visitenkarten? Vielerlei unterschiedliche Druck- und Papiermöglichkeiten sorgen für jeweils unterschiedliche Ergebnisse. Informieren Sie sich daher am besten vorher, ob zum Beispiel Digital- oder Offsetdruck für Ihre Vorstellungen besser sind, auf welche Materialen Sie achten sollten oder was beim Design wichtig ist. Umfangreiche Tipps dazu haben wir hier für Sie entdeckt.

 

Gezielt eingesetzt kann die Visitenkarte in Sachen Kundengewinnung viel erreichen. Haben Sie immer ein paar dabei, um sie in passenden Situationen verteilen zu können. Vor allem für das sogenannte „Networking“ sind Visitenkarten so auch in der heutigen Zeit praktische Helfer, wenn es um den Aufbau und die Pflege von beruflichen Kontakten geht.

Mein Name ist Josef Altmann, ich komme aus Furth im Wald und bin Fachwirt, Betriebswirt und Online Marketing Consultant IHK. Diese Seite richtet sich an alle, die nach einer erfolgreichen Selbständigkeit streben. Neben „Erfolgreich und Selbständig“ betreibe ich noch weitere Blogs und Websites.

Aufgrund meiner fundierten Ausbildung und langjährigen Erfahrung, biete ich Ihnen auch ein Beratungs- und Dienstleistungsangebot im Online Marketing. Meine Leistungen diesbezüglich finden Sie unter dem folgenden Link.

1 comment on “Die Visitenkarte – wichtig für das Geschäft oder langsam veraltet?”

  1. Markus Antworten

    Guter Beitrag! Visitenkarten sind für jeden Verkäufer und Selbstständigen MEGA wichtig! Leichter, persönlicher und kostengünstiger kann man keine Werbung machen. Mit Visitenkarten und einem persönlichen netten Gespräch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Empfehlungsmarketing wäre dann das nächste Thema. So funktioniert Vertrieb!

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