Von der Geschäftsidee zum Businessplan

In Deutschland gibt es jedes Jahr über 700 000 Gewerbeanmeldungen, also Einzelpersonen oder Unternehmen, die sich selbstständig machen. An Ideen und Innovation mangelt es in Deutschland beileibe nicht. Doch eine gute Idee ist nicht ausreichend um ein Unternehmen erfolgreich zu machen. Wer gründet, braucht einen Businessplan. Sowohl für die eigene gedankliche Ordnung, als auch für professionelle Auftritte bei Geldgebern. Jedoch kann es gerade für kleinere Unternehmen und Einzelpersonen schwierig sein, eine Idee so in Form zu bringen, dass diese Bestand hat vor kritischen Investorenblicken. Um eine Grundstruktur in das Vorhaben zu bringen, empfiehlt sich die gute alte W-Fragen Methode.

 

Was?

Eine zentrale Frage, die Sie sich zu allererst stellen sollten: WAS genau möchten Sie machen? Hier bietet es sich an, die Grundidee an sich einmal komplett zu Papier zu bringen. Mit allem, was Ihnen spontan dazu einfällt. Die komplette Idee, vom Produkt, über die Zielgruppe, hin zum Marketing. Diese erste Schrift kann ruhig unstrukturiert sein. Sehen Sie es als erstes Brainstorming. Später hilft Ihnen dieser Überblick, Struktur in Ihre Planung zu bringen. Einfache Skizzen unterstützen später zudem dabei, Zusammenhänge besser zu erkennen. Dieser erste Entwurf ist sozusagen die Idee, kreativ ans Licht gebracht. Sobald diese steht, können Sie sich an eine genauere Gliederung der Businessplan-Inhalte machen.

 

Wo?

Die zweite Frag, die Sie sich stellen sollten, ist, WO Sie Ihre Leistungen anbieten möchten. Hierzu gehört sowohl eine Analyse des Marktes, der Wettbewerber als auch des Standortes.

Eines der wichtigsten Schritte bei der Neugründung ist wohl die Markt- und Wettbewerbsanalyse. Denn wo kein Markt, da auch keine Nachfrage, sprich: schlechte Chancen fürs Geschäft. Und wo ein Markt zwar vorhanden, aber durch die Konkurrenz gesättigt ist, wird es ebenfalls schwer Fuß zu fassen.

Auch der Standort des Unternehmens ist ein zentraler Punkt, den Sie in Ihrem Businessplan erwähnen müssen. Dieser hängt natürlich von der Art Ihres Unternehmens und Ihres Produktes ab. Für einen Online-Handel ist der Standort weniger zentral als für ein Restaurant oder ein Theater.

Die Analyse dieser drei Punkte kann sehr zeitaufwändig sein. Neben einer intensiven Recherche ist es zudem wichtig, die gewonnenen Erkenntnisse in einen folgerichtigen Zusammenhang zu bringen. Sollten Sie über ein Budget verfügen, kann es einfacher sein, ein externes Unternehmen mit der Marktanalyse zu beauftragen. Auch eine professionelle Businessplan-Beratung kann enorm weiterhelfen.

 

Wie?

Das A und O des Bestehens im Wettbewerb ist wohl unbestritten das Marketing. WIE, also mit welchen Mitteln, wollen Sie Ihre Kunden erreichen? Die beste Idee bringt nichts, wenn niemand von ihr weiß. Als erster Schritt muss dafür die Zielgruppe bestimmt werden. Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto exakter können Sie Ihr Marketing auf diese ausrichten und im Endeffekt auch erreichen.

Sie können dabei aus einer bunten Mischung an verschiedenen Marketing-Instrumenten greifen. Dabei fällt unter den Begriff Marketing nicht nur klassische Werbung, sondern auch eine kluge, auf den Eintrittsmarkt zugeschnittene Preispolitik. Auch Absatzwege und die Gestaltung des Produktes gehören zum Marketing. Planen Sie hier so konkret wie möglich und lassen Sie später kreativen Spielraum zu.

 

Wodurch? Womit? Wohin?

Ein Businessplan schließt üblicherweise mit einer Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben ab. Wodurch entstehen Einkünfte, wodurch Kosten? Womit sollen anfänglich entstehende Defizite ausgeglichen werden und wohin fließen Gewinne?

Die Einnahmen bestehen für gewöhnlich aus dem Verkauf der Marktleistung. Kosten hingegen setzen sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Neben tatsächlichen Kosten, die für die Produktion eines Produktes aufgewendet wird, müssen auch Miete, Löhne und Steuerausgaben mit eingerechnet werden.

Es gibt zahlreiche Vorlagen online, welche bei dieser Aufstellung helfen können. Am sinnvollsten ist es, wenn Sie einen Finanzplanexperten damit beauftragen, vor der Einreichung der Businessplan-Unterlagen einen Blick auf Ihren Finanzplan zu werfen. Gerade Banken prüfen die Rentabilität Ihres Unternehmens genauestens und Sie sollten hier möglichst kein fehlerhaftes Dokument abgeben.

 

Günstige Zahlungen ins Ausland: Newcomer etabliert sich am Markt

Die Globalisierung zeigt sich nicht nur in der Verfügbarkeit von Waren über den gesamten Globus – auch immer mehr Menschen halten sich für einen längeren Zeitraum im Ausland auf. Ein Auslandssemester macht sich gut im Lebenslauf, dank Work and Travel lassen sich auch ohne viel Geld fremde Kulturen erkunden und ein Auslandspraktikum verbessert gleichzeitig noch die eigenen Qualifikationen. Ganz ohne finanzielle Mittel ist dies allerdings nicht machbar: Die Bedeutung internationaler Geldtransfers steigt. Neue Dienstleister setzen dabei auf eine unkomplizierte Abwicklung und geringe Gebühren. Damit könnte es den Unternehmen gelingen, einen großen Markt gewaltig umzukrempeln.

 

Internationaler Geldversand mit hohen Gebühren

Die Möglichkeit, Geld über Landesgrenzen hinweg zu verschicken, ist freilich nicht neu: Schon seit vielen Jahren unterstützen Arbeitsmigranten ihre daheim gebliebenen Familien. Bisher fielen für diese Art von Überweisungen in das außereuropäische Ausland allerdings hohe Gebühren an. Weil nur wenigen Banken diesen gigantischen Markt unter sich aufteilten, schien es lange, als würde sich daran nichts ändern. Zusätzlich zu den Gebühren sorgte der ungünstige Wechselkurs für weitere Einbußen. Unternehmen wie Azimo möchten damit nun Schluss machen: Nach eigenen Angaben lassen sich im Vergleich zu konventionellen Geldhäusern bis zu 90 Prozent der Gebühren sparen. Außerdem wird die Nutzung einfacher, weil die Zahlungsanweisungen online oder gar per App vorgenommen werden können. Ein weiterer Vorzug der unkomplizierten Methode: Das Geld ist in der Regel schon am Folgetag beim Empfänger. Das Versprechen, die Leistungen besonders günstig anzubieten, kann von den Gelddienstleistern zweifelsfrei gehalten werden. Für die Überweisung von 200 Euro von Deutschland nach Nigeria fallen als nur wenige Euro Gebühren als Pauschalsumme an, was gerade zwischen ein und zwei Prozent des Umsatzes entspricht. Die meisten Banken verlangen erheblich mehr; andere Angebote konventioneller Geldhäuser starten bei rund 10 Euro. Nicht berücksichtigt ist hierbei, dass bei einigen Geldhäusern noch zusätzliche Kosten durch ungünstige Wechselkurse gezahlt werden müssen.

 

Barauszahlung weltweit möglich

Hinsichtlich der Flexibilität ergeben sich vor allem beim Geldempfänger Vorteile. Neben Girokonten und virtuellen Konten stehen weltweit mehrere hunderttausend Ausgabestellen zur Verfügung. In der Regel handelt es sich dabei auch um Banken, die so ein dichtes Filialnetz und eine entsprechende Sicherheit bereitstellen. Um diese Dienstleistung nutzen zu können, ist bei den meisten Anbietern lediglich eine einmalige Registrierung notwendig. Wer mittels Facebook-Account in die Online-App einloggt, kann den Service meist sofort nutzen. Dabei muss einfach der Betrag in der gewünschten Währung und das Land des Empfängers eingegeben werden. Hinsichtlich der Zahlung stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung: Wer keine Kreditkarte nutzen möchte, kann auch im Vorfeld per Online-Banking Geld einzahlen. Danach wird ausgewählt, wie der Empfänger das Geld erhalten soll. Je nach Land besteht die Möglichkeit einer SWIFT-Zahlung, was einer Überweisung auf ein internationales Konto entspricht, einer Aufladung des Handyguthabens sowie der Option einer Barauszahlung. Wird letztere Option gewählt, kann noch festgelegt werden, über welche Adresse eine Auszahlung erfolgen soll. Neben den bereits erwähnten Banken können hierfür vor allem Postämter genutzt werden. In jedem Fall wird auf diese Weise sichergestellt, dass der Empfänger keine lange Reise auf sich nehmen muss, um das Geld zu erhalten – selbst wenn kein eigenes Konto genutzt werden kann. Ein weiterer Vorteil: Der Wechselkurs wird direkt angezeigt, der Auszahlungsbetrag ist daher schon bekannt und mögliche Vergleiche der Gesamtkosten sind möglich, bevor die Transaktion tatsächlich abgewickelt wird. Die genannte Gebühr wird dabei übrigens meist als Pauschale ganz unabhängig vom Betrag abgerechnet. Vor allem größere Geldsummen können auf diese Weise sehr günstig in Empfang genommen werden.

 

Flächendeckendes Angebot mit Wachstumspotenzial

Der Erfolg zeigt sich bereits jetzt: Das Unternehmen Azimo ist in 198 Ländern aktiv und erlaubt Transfers in 78 Währungen. Andere Anbieter sind dabei, kräftig nachzuziehen – es ist also davon auszugehen, dass der Markt für Geldtransfers in Bewegung kommt. Künftig dürfte die Bedeutung weiter steigen, denn mit der zunehmenden Anzahl von Arbeitsmigranten weltweit steigt auch der Bedarf nach internationalen Überweisungen und Barauszahlungen. Gleiches gilt auch für die Kundschaft in Europa. Wer das Reisen einmal für sich entdeckt hat, kommt davon so schnell nicht mehr los.

 

Ist klassisches Display Advertising für kleine Unternehmen sinnvoll?

Lohnt sich Bannerwerbung für kleine Unternehmen?

Nicht jedes Unternehmen startet mit einem großen Koffer voller Geld. Die meisten Gründer können nicht auf Venture Capital oder anderweitig große Finanzspritzen zurückgreifen. Ihnen bleiben nur das angesparte Eigenkapital und vielleicht noch ein Existenzgründungsdarlehen.

Trotz geringem Budget, muss ins Marketing investiert werden. Auch wenn ein tolles Produkt oder eine hervorragende Dienstleistung, die Basis für den Erfolg darstellen. „Wenn es keiner kennt, kann es niemand kaufen.“

Gerade, weil aber das Geld recht knapp ist, ist es wichtig in die richtigen Kommunikationskanäle zu investieren. Mal hier und mal da ein paar Euro reinstecken, wird in den wenigsten Fällen funktionieren. Da kann man dann gleich mal hier ein paar Zahlen und mal da ein paar Zahlen im Lotto verwetten.

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Marketing und Innovation – die Grundpfeiler des Unternehmenserfolgs

Würde es ein Patenrezept für den Erfolg von Unternehmen geben, würden auf der ganzen Welt wohl kaum Firmen pleitegehen. So etwas wie ein Patenrezept für Erfolg kann und wird es also nicht geben. Allerdings gibt Bausteine in jedem Unternehmen, die für den Erfolg besonders wichtig sind. In diesem Artikel möchte ich Ihnen zwei Grundpfeiler vorstellen. Zwei Grundpfeiler die das Vorankommen eines Unternehmens wahrscheinlicher machen.

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